Praxis für Ergotherapie
Ergotherapie beinhaltet anwendungsbezogene Maßnahmen zur Wiederherstellung, Verbesserung und Kompensation krankheitsbedingter Störungen und eingeschränkter Funktionen. Sie fördert die Selbständigkeit im persönlichen, sozialen und beruflichen Bereich.
Indikationen:
Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:
- Wirbelsäulenerkrankungen
- Becken- und Extremitätenverletzungen/-operationen
- Störungen nach traumatischer Schädigung, Operationen, Verbrennungen, Verätzungen
- Becken- und Extremitätenverletzungen/-operationen
- Amputationen nach Abschluss der Wundheilung
- Angeborene Fehlbildungen
- Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen
- Gelenkerkrankungen
vorwiegend Schulter/Ellbogen/Hand - Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen
- Gelenkerkrankungen/ Störung der Gelenkfunktion
- Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen
- Sympathische Reflexdystrophie, Sudeck’sches Syndrom,
- CRPS (Chronisch regionales Schmerzsyndrom)
- Gefäß-, Muskel- und Bindegewebserkrankungen
Erkrankungen des Nervensystems:
- ZNS-Schädigungen: ZNS-Erkrankungen und/oderEntwicklungsstörungen längstens bis
zur Vollendung des 18. Lebensjahres - ZNS-Schädigungen:
- ZNS-Erkrankungen nach Vollendung des 18. Lebensjahres
- Rückenmarkerkrankungen
- Erkrankungen peripherer Nerven, Periphere Nervenläsionen
Inhalte/Therapien:
Ergotherapeutische Diagnostik
- Erhebung und Dokumentation anamnestisch relevanter Daten und Funktionszustände
Sensomotorische funktionelle Einzeltherapie
- Gelenkmobilisation, Muskelkräftigung, Sensibilitätsschulung,
- Grob- und Feinmotorik, Koordination
- Bobath-Konzept
- andere neurophysiologische Konzepte wie Affolter, Perfetti u.a. Einbeziehung neurophysiologischer Fähigkeiten
- Wahrnehmung, Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis
Fazioorale Therapie
Alltagskompetenz (ADL)/Interventionen im häuslichen und beruflichen Bereich:
- Ankleiden, Körperhygiene
- Essen und Trinken, Haushaltstraining
- Hilfsmittelplanung
- Hilfsmittelversorgung, Schienenanpassung, Prothesenschulung
Gruppentherapie
- Verbesserung der Belastungsfähigkeit, Aktivierung und Förderung
- Verbesserung der sozialen Fähigkeiten (Kontaktfähigkeit, Anpassungsfähigkeit)
Aufnahme von Rollstuhlpatienten
Zuweisung:
Alle Behandlungen sind mit einem Rezept vom behandelnden Arzt und selbstverständlich auch auf privater Basis möglich. Das Rezept muss die Diagnose, Art und Anzahl der Behandlungen enthalten.
